Viktoria-News

Pressetermin: Kompetenzzentrum

Arnoldsweiler, 06.04.2021 Mit der Eröffnung eines Kompetenzzentrums wollen wir uns noch intensiver um den Nachwuchs kümmern.

Bei einem Pressetermin stellte unser Vorstand (auf dem Foto Stephan Möthrath, 2. Vorsitzender und Diana Schüllner, Geschäftsführung Finanzen) das Konzept zum geplanten Kompetenzzentrum vor. Neben der vereinseigenen Jugend, die dabei noch intensiver und zielgerichteter gefördert werden soll, ist auch die Betreuung und Entwicklung vereinsexterner Jugendlicher geplant.

Wir werden hier auf unserer Homepage einen eigenen Bereich „Kompetenzzentrum“ einrichten, in dem sämtliche Informationen enthalten sein werden. Vorbeischauen lohnt sich also immer!

Sollte seitens vereinsexterner Kinder und Jugendlicher schon jetzt Interesse bestehen, so kann sich über unser Kontaktformular gerne mit uns in Verbindung gesetzt werden.

Hier die offizielle Pressemitteilung (Verfasser Hans Peter Jonas):

Viktoria Arnoldsweiler bewegt sich auf neuem Terrain

Mit der Eröffnung eines Kompetenzzentrums will sich die Jugendabteilung des Mittelrheinligisten um seinen Nachwuchs kümmern.

Mit dem neuen Motto „Wir sind Viktoria“ möchte sich Viktoria Arnoldsweiler einer neuen Aufgabe stellen und in diesen schweren Zeiten einen Beitrag zur Bewältigung der Coronakrise leisten. Wie genau soll dieses Engagement aussehen? Die treibende Kraft hinter diesem Gedanken ist zu allererst die Jugendabteilung der Viktoria, die mit ihrem Finanzvorstand Diana Schüllner – gleichzeitig kümmert sie sich auch um die Finanzen des Hauptvereins – ein Angebot für die jungen und Fußball begeisterten Menschen unterbreiten möchte, welches auch die vielen Eltern bei der Bewältigung der Krise unter die Arme greifen soll. „Nachdem die Anzahl unserer Jugendteams zuletzt geschrumpft war, möchten wir mit diesem als Freizeitangebot gedachten Projekt einen noch größeren Aderlass vermeiden, stattdessen ihn wachsen lassen durch diese Art von Kompetenzzentrum. Der Fokus liegt dabei auf die Betreuung von Kindern und Jugendlichen ab dem Kindergartenalter bis etwa 14 Jahre und einer damit einhergehenden Entlastung berufstätiger Eltern“, sagte Diana Schüllner zum generellen Verständnis.
Das konkrete Angebot der Einrichtung auf dem Sportplatzgelände der Kleeblätter ist vielfältig und bietet neben fußballspezifischen Trainingsangeboten auch vermehrt andere Freizeitmöglichkeiten an. Dazu zählt neben der Errichtung eines fest verankerten Basketballkorbs und einer fest installierten Tischtennisplatte auch die Gelegenheit, auf einer Beachanlage Volleyball, Beachsoccer oder Beachtennis zu spielen. In Kooperation mit der Dürener Tennisschule Thomas Otto soll künftig auch Training im Bereich Beachtennis angeboten werden. Um auf talentierte junge Fußballer gezielter einzugehen und benachteiligte junge Spieler fördern zu können, ist einmal in der Woche, unabhängig vom Mannschaftstraining an Forder- und Fördertraining gedacht. Ein externer Athletikcoach soll hier eingebunden werden. Ein Jugendtrainer und ein Torwarttrainer aus den Reihen der Mittelrheinligamannschaft sollen den Jugendlichen die notwendige physische und technisch-taktischen Grundlagen vermitteln. Und um die schulischen Dinge darüber nicht zu vernachlässigen, sollen an allen Nachmittagen auch eine Hausaufgabenbetreuung sowie bei Bedarf Nachhilfeunterricht erteilt werden. Somit ist gewährleistet, dass die schulischen Leistungen nicht leiden werden. Eine bereits fixe Größe in diesen Planungen stellt dabei die Installierung eines Bundesfreiwilligendienstlers dar, der diese Kinder und Jugendliche – dass es sich dabei natürlich um Jungen und Mädchen handelt, muss nicht gesondert herausgestellt werden – ab den frühen Nachmittagsstunden von Montag bis Freitag unter seine Fittische nimmt und unterstützend tätig sein wird. „Somit ist gewährleistet, dass unser Vereinsheim an jedem Tag der Woche geöffnet sein wird, wo sich dann auch die Eltern gegebenenfalls aufhalten und Getränke verzehren können. Dem haben wir schon mit dem gerade erfolgten Innenausbau des Raumes Rechnung getragen, ein weiterer Anbau mit zusätzlicher Terrasse nach außen hin spielt ebenfalls in den Planungen eine Rolle“, weist der neue 2. Vorsitzende Stefan Möthrath auf die dann verbesserten räumlichen Gegebenheiten hin.
Was in einem letztjährigen Herbstcamp bereits als sehr erfolgreich angelaufen ist, könnte darüber hinaus auch für das zukünftige Zentrum eine Rolle spielen. Neben dem üblichen Fussballtraining waren dies die Angebote einer Ernährungsberatung und Athletiktraining durch Thorsten Völler von Push-Athletiktraining , sowie die Möglichkeit, durch eine orthopädische Fußvermessung (Orthopädie Heidbüchel) das individuell richtige Schuhwerk zu ergattern und damit einer Fehlhaltung vorzubeugen.
Dass sich solch eine Aktion, Errichtung eines Kompetenzzentrums, nicht innerhalb kurzer Zeit auf den Weg bringen lässt, ist den Verantwortlichen klar, zumal in der jetzigen Situation noch nicht über einen Zeitraum diskutiert wird, wann gemeinschaftliches Sporttreiben überhaupt wieder möglich sein wird. „Von daher denken wir an einen Start nicht vor August/September, und auch die Finanzierung des Modells lässt noch die eine oder andere Frage offen. Klar wird sein, dass die teilnehmenden Kinder einen überschaubaren monatlichen Beitrag leisten müssen, um die angebotenen Leistungen finanzieren zu können“, wies Diana Schüllner auf die Expertise der Trainer und Betreuer hin. Ein Dank galt zudem der Sparkasse Düren, die diese Aktion bereits im Rahmen des Projektes „Wir stehen dahinter“ mit einem Betrag für den Erwerb 8 neuer Falttore unterstützt hat. Ebenso hat die Barmer eine Spende für die Unterstützung dieses sozialen Projektes zugesagt. Aus dem Fond des Landessportbundes wurden nun 1000,- € als Aufbauhilfe beantragt.
„Ein weiteres Ziel dieser Kampagne soll sein, zu einer noch größeren Verknüpfung von Jugendabteilung und Hauptverein zu gelangen. Seit einigen Jahren verfügt die Viktoria im Seniorenbereich nur über ein Team, und diese Situation wollen wir mit der Anmeldung einer zweiten Mannschaft ändern. Dies würde den Jugendlichen, die in den Erwachsenenbereich wechseln, einen zusätzlichen Anreiz und Perspektive bieten, dem Klub auch dann treu zu bleiben, wenn sie es nicht alle in die erste Mannschaft schaffen“, so argumentiert Stefan Möthrath in positiver Hinsicht für das Projekt. Erste Interessierte mit oftmals Arnoldsweiler Vergangenheit bilden jetzt bereits ein recht starkes Gerüst, so dass der Plan einer zweiten Mannschaft in der Kreisliga C für die kommende Saison wohl keine Utopie mehr ist.
Wer mehr von dieser Idee der Arnoldsweiler Viktoria erfahren möchte, kann sich gerne auf der Homepage des Klubs weitere Informationen einholen oder Ansprechpartner finden.

(v)

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