Ligaspiel

12.09.2021  |  Anstoß: 15:00 Uhr  | Bertram-Möthrath-Stadion

0 : 3

Spielbericht

0:3 im Derby

Arnoldsweiler, 13.09.2021 Alle Gegentreffer innerhalb der ersten zwanzig Minuten

Wenn irgendjemand vor dem Derby zwischen Viktoria Arnoldsweiler und Borussia Freialdenhoven in der Fußball-Mittelrheinliga gesagt hätte, das Spiel sei nach 20 Minuten entschieden, dann hätte man ihn wohl für verrückt erklärt. Aber wie es manchmal im Fußball geht, wäre diese Aussage ausnahmsweise völlig korrekt und zutreffend gewesen. Freialdenhoven war einfach das bessere Team, und die Viktoria hatte einen gebrauchten Tag. So stand das 3:0 für die Kruth-Elf binnen der ersten 20 Minuten fest,und so beendeten die Gäste das Spiel nach 90 Minuten.

Der Heimelf gelang kaum etwas, während die Borussen voller Dynamik und überfallartigen Aktionen die Kleeblätter alt aussehen ließen. „Das waren überragende 20 Minuten meiner Mannschaft, die den Gegner frühzeitig unter Druck setzte und sehr effizient die Balleroberungen zu Toren genutzt hat“, war Borussen-Trainer Kevin Kruth voll des Lobes über seine Jungs. Nach drei Siegen in Folge ohne Gegentor traten die Borussen mit breiter Brust auf, was man bei der Viktoria im gesamten Spiel nicht erkennen konnte, obwohl schlecht war die Virnich-Elf ebenfalls nicht gestartet. „Heute hat das komplette Team mehr oder weniger versagt, von daher werde ich gewiss nicht draufhauen, sondern die Spieler an ihre Ehre packen und am Mittwoch auffordern, beim Pokalspiel in Freialdenhoven ein besseres Gesicht zu zeigen“, so Thomas Virnich hinsichtlich der Arnoldsweiler Schläfrigkeit zu Beginn der Begegnung.

Von Beginn an stand das trotz zweier Gelb-Roter Karten für Szymczewski (71.) und Krischer (76.) faire Match total im Fokus der Borussen, die mit aggressivem Pressing an der Mittellinie ihre Gegner zu Fehlern zwangen und danach schnell in die Spitze spielten. So fiel das 1:0 bereits nach fünf Minuten, als sich der Ex-Viktorianer Niklas Koppitz auf der rechten Seite leichtfüßig durchsetzte, am langen Pfosten hatte dann Christos Draganidis keine große Mühe, die Hereingabe zu verwerten. Zu allen Fehlern, die den Kleeblättern zu Beginn der Partie unterliefen, gesellte sich fünf Minuten später auch ein wenig Pech, als Viktoria-Keeper Kevin Jackmuth nach einer Flanke das Leder einem Mitspieler gegen den Körper boxte und sich Yannik Kuhnke mit dem 2:0 bedankte.

Eine erste Halbchance sahen die etwa 350 Zuschauer nach einer Ecke von Dominik Behr (18.), die von Musashi Fujiyoshi per Kopfball aufs Tor gebrachte wurde, kurz vor der Linie geklärt werden konnte. Fast im Gegenzug fiel das 0:3 durch Claas Heinze, der die Verwirrung nutzte, als nach einem offensichtlichen Foulspiel der Viktoria im Strafraum an Koppitz alle auf den Pfiff des Unparteiischen warteten, dieser jedoch weiterspielen ließ.

In der zweiten Halbzeit kontrollierten die Borussen mit großer Cleverness das Geschehen auf dem Rasen. Durch das Fehlen der Stürmer Steltzner und Dreyer fehlten Thomas Virnich Wechselalternativen in der Offensive, was er aber auch nicht als Entschuldigung geltend machen wollte. „Positiv ist nur die Tatsache, dass wir dieses Spiel in drei Tagen beim Pokalspiel in Freialdenhoven vergessen lassen können“, so die leise Hoffnung des Viktoria-Coaches.

(Bericht: Hans Peter Jonas AZ/AN, Fotos: J. Gras/Joe Mediawork)

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